Kino-Tipp: Club der roten Bänder – wie alles begann! Der Film*

Okay, eigentlich kommt man seit Jahren nicht an dem Titel „Club der roten Bänder“ vorbei, denn fast alle Personen im meinem Umfeld aber auch Medien und Influencer sprechen über diese Erfolgsserie. Nach dem großen Serienfinale kommt ist nun seit dem 14.02.2019 der dazugehörige Film in den Kinos zu sehen. „Club der roten Bänder – wie alles begann!“ feierte gleich zweimal Premiere, nämlich in Köln und Berlin. Ich war in Berlin dabei und durfte den Film in Anwesenheit der Darsteller sehen.

Freundschaft, Trauer, Wut, Hoffnung und Glücksmomente

Ah, vorweg muss ich aber noch gestehen, dass ich die Serie nicht gesehen habe. Ich weiß einige werden mich nun „steinigen“ und sagen „ok, da hat er einiges verpasst!“. Somit bin ich ganz „jungfräulich“ und ohne Erwartungen in diesen Film gegangen. Und eines schon mal vorweg ich war sehr begeistert. Für alle nicht „Club“-Kenner: die Serie erzählt von Jugendlichen, alle schwer krank, welche sich im Krankenhaus kennenlernen und Freundschaft knüpfen. Für ihr Zusammengehörigkeitsgefühl gründen sie den „Club der roten Bänder“, benannt nach den Krankenhausbändern, die jeder Patient zur Identifikation tragen muss. Nun dürfen sich die Fans von Leo, Jonas, Emma und Co nun auf den Kinofilm freuen. Der Film erzählt die Vorgeschichte der VOX-Erfolgsserie, nämlich wie alles begann.

Wie kam es zu diesem einzigartigen Club der jungen Patienten im Krankenhaus, wie haben sie sich kennengelernt? Der Film gibt Einblicke in die persönlichen Hintergründe der Protagonisten mit dem Umgang der Erstdiagnose ihrer Erkrankungen. Die Hauptstory greift vor allem die Erkrankung von Leo, gespielt von Tim Oliver Schultz, auf und erzählt so die Beziehung zu seinen Eltern und seiner Schwester und wie ihr bspw. das spätere Club-Mitglied Emma kennenlernt. Parallel arbeitet der Film ebenfalls die Vorgeschichte der anderen Club-Mitglied chronologisch auf und zeigt ihr erstes Aufeinandertreffen als Patienten im Krankenhaus. Neben den bekannten Darstellern der Serie wie Tim Oliver Schultz, Luise Befort, Nick Julius Schuck, Damian Hardung, Ivo Kortlang und Timur Bartels ist auch Jürgen Vogel als Krankenhaus-Freund von Leo dabei. Besonders hier schafft der Film eine besondere Tiefe in der Erzählung der Freundschaft der beiden Zimmergenossen, welche den Grundstein für den späteren „Club der roten Bänder“ legt.

Mein Fazit:

Ein Film, welcher von Freundschaft, Trauer, Wut aber auch Hoffnungsträger und Glücksmomente des Lebens und des Umgangs mit Krankheiten erzählt. Die Drehbuchautoren rund um Regisseur Felix Binder (u.a. „Der Bill und das Biest“) haben es geschafft trotz der oft sehr ernsten Thematik Witz und Freude in den Film zu bringen, was das Ganze erst richtig authentisch macht. Trotz aller schlimmer Diagnosen, Up- und Downs gibt es doch immer wieder etwas was einen motiviert und Freunde bringt. Der Film bringt so das Thema Krankheit, sei es nun Krebs, Herzfehler, Essstörung aber auch körperliche Einschränkungen näher auch an eine junge Zielgruppe, die angeregt wird sich schon im jungen Alter bewusst zu sein, wie kostbar das Leben ist und sich mit dem Thema Krankheiten auseinander zu setzten.

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Leider macht der Film neugierig auf die Serie, um Herauszufinden wie es mit Leo und seinen Freunden weitergeht und vor welche Herausforderung der Club noch gestellt wird. Dann mache ich es jetzt halt andersrum und sehe nun die Serie nach dem Film. Zu mindestens ist so auch die chronologische Reihenfolge richtig! 😉 „Club der roten Bänder – wie alles begann!“ läuft seit dem 14.02.2019 in den Kinos.

* unbezahlte Werbung durch Markennennung / ich danke Universum Film für die Einladung zur Premiere

© Titelbild: © Universum/Martin Rottenkolber, Bild 1-8: © Universum/Martin Rottenkolber

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2 thoughts on “Kino-Tipp: Club der roten Bänder – wie alles begann! Der Film*

  1. Eine sehr schöne Kritik. Ich habe den Film in dieser Woche im Kino gesehen und kann deinen Worten nur beipflichten. Ich glaube, da ist nun die Serie fällig.

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