„Die Amme“ – das Musical: Mein Besuch, Meine Eindrücke, Meine Begeisterung

Steffi Irmen als "Die Amme"

Manchmal sitzt man im Theatersaal, und spürt es schon in den ersten Minuten: Das hier ist kein gewöhnlicher Abend. So ging es mir am Donnerstag bei der Weltpremiere von „Die Amme – Das Musical“ im Berliner Theater des Westens. Was ich erleben durfte, war weit mehr als eine One-Woman-Show – es war ein emotionales Gesamtkunstwerk, das mich noch lange nach dem letzten Applaus begleitet hat.

Und der Applaus – der war gewaltig. Ich habe selten erlebt, wie ein Publikum derart geschlossen, lautstark und vor allem lange aufsteht. Standing Ovations, nicht aus Höflichkeit, sondern aus echter Begeisterung. Im Zentrum dieses Abends: Steffi Irmen. Schon in „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ hat sie sich in die Herzen des Publikums gespielt – aber was sie hier auf die Bühne bringt, ist schlichtweg atemberaubend. Eineinhalb Stunden allein auf der Bühne, nur sie, ihre Stimme, ihre Ausstrahlung – und ein Feuerwerk an Songs.

Ich war übrigens nicht allein da: Zusammen mit Jana und Ramon, vielleicht kennt ihr ja unseren Podcast „Jana & die Jungs“, habe ich diesen besonderen Abend erlebt – und wir waren uns alle einig: Was für ein Highlight! Was mich besonders gepackt hat: die Musikauswahl. Klassiker von Rosenstolz wie „Ich bin ich“, „Liebe ist alles“, das zutiefst berührende „Aus Liebe wollt ich alles wissen“ – dazu Stücke wie „Vincent“ oder „Wie schön du bist“, die viele mit Sarah Connor verbinden. Und dann auch noch neue Songs, extra für diese Show geschrieben – jeder einzelne mit Seele und Power. Die Handschrift von Peter Plate und Ulf Leo Sommer war unverkennbar, ihre Musik hat den Abend getragen und mit Leben gefüllt. Doch es war nicht nur ein musikalischer Genuss – hier geht es übrigens zur Playlist. Die Geschichte, die „die Amme“ hier erzählt, hat mich überrascht – witzig, turbulent, manchmal melancholisch, aber immer ehrlich. Endlich darf sie ihre Version der Romeo-und-Julia-Saga erzählen – und plötzlich erscheinen vertraute Figuren und Ereignisse in einem ganz anderen Licht. Das war clever gemacht und sorgte nicht nur für Lacher, sondern auch für Gänsehaut.

Was bleibt, ist ein Gefühl von Wärme, von Menschlichkeit und dieser besondere Moment, wenn Theater zu etwas wird, das einen verändert. „Die Amme“ ist mehr als ein Musical – es ist ein Erlebnis. Und Steffi Irmen ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern eine echte Bühnenikone.

Ich bin froh, dabei gewesen zu sein – und kann nur empfehlen: Unbedingt anschauen! „Die Amme – Das Musical“ läuft ab sofort jeden Freitag exklusiv im Theater des Westens in Berlin. Aufgrund der enormen Nachfrage wurde bereits eine erste Zusatzshow angesetzt – am Montag, den 29. September. Der Vorverkauf läuft – also schnell Tickets sichern!

Foto: © Ferran Casanova

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